1913 wird das städtische Krankenhaus St. Elisabeth erbaut.
1981 am 30. Juni wird das Krankenhaus geschlossen.
1994/95 verkauft die Stadt Elzach das ehemalige Krankenhaus und die Grundstücke.
Das Haus wir für die zukünftige Nutzung ausgebaut und erweitert. Es entsteht eine Seniorenwohnanlage mit Pflegewohnbereichen und Betreutem Wohnen.
2002 St. Elisabeth wird durch Umbauten und Erweiterungen ergänzt, so dass zusätzlich zum Pflege- und Wohnbereich auch eine Hotelnutzung möglich ist.
2005 Zur Stärkung der Fachkompetenz der Seniorenanlagen hat der Träger die beiden Einrichtungen Erlenhof in Freiburg und St. Elisabeth in Elzach zusammengeführt.
2013 Reintegrierung des betreuten Wohnens
2015 Erweiterung der vollstationären Pflege um weitere 30 Plätze (u.a. Paliativstation und beschützender Bereich)
Wir feiern im September 20 jähriges Jubiläum


Die Heilige St. Elisabeth von Thüringen

… wurde 1207 auf der Burg Saros-Patak in Ungarn als Tochter des Königs Andreas II geboren. Mit vier Jahren wurde sie mit dem elfjährigen Landgrafen Ludwig von Thüringen verlobt und zog in diesem zarten Alter zur Wartburg.

Bereits in Ihrer Kindheit nahm sie den drastischen Unterschied zwischen dem Luxus und der Verschwendung auf der Burg und der Armut, die drunten im Land beim einfachen Volk herrschte, wahr. Elisabeth erkannte, dass ein solcher Gegensatz zwischen Reichtum und Elend den Grundgeboten Gottes widersprechen müsse. Dieser Gedanke ließ Elisabeth ihr ganzes Leben lang nicht mehr los. Soweit das möglich war, trug sie bescheidene Kleider und ging ohne Schmuck zum Gottesdienst. Wo sie nur konnte, milderte sie die Not der Armen. Sie selbst pflegte Aussätzige und nahm sich der zahlreichen Waisenkinder an. Immer mehr wurde sie ein Ärgernis für die völlig anders eingestellten Hofleute.

Nachdem ihr Gemahl 1227 bei einem Kreuzzug den Tod fand, wurde die von den Hofleuten verhasste Elisabeth verbannt. Ihre Witwengüter wurden ihr entzogen. Nun selber dem äußersten Elend preisgegeben zog sie durch die Länder bis Marburg. Dort wurde Elisabeth Mitglied des dritten Ordens. Von nun an lebte Sie immer asketischer. Sie geißelte ihren Leib und legte sich selbst immer härtere Bußen und Fastenzeiten auf. Nachdem ihre Verwandtschaft einen Teil ihrer Güter für sie zurück gewonnen hatte, gründete Elisabeth 1228/29 in Marburg das Franziskus-Hospital und widmete sich hier ohne Rücksicht auf ihre rasch verfallenden Kräfte ganz der Kranken- und Armenpflege. Sie starb am 17. November 1231 mit vierundzwanzig Jahren. Bald nach ihrem Tode ereigneten sich an ihrem Grabe viele Wunder. Nur vier Jahre nach ihrem frühen Tod wurde sie von Papst Gregor IX. heilig gesprochen.

St. Elisabeth wird oft mit einem Korb voller Rosen dargestellt, die sie an Arme verteilte. Im Jahr 2007 jährt sich ihr 800sten Geburtstag.